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Luftfahrt

Luftfahrt

Auch in der Luftfahrt ist der Einsatz von Brennstoffzellen vielversprechend. Sie dienen entweder als Antriebseinheit, die einen kompletten CO2-freien Betrieb des Flugzeugs ermöglichen oder versorgen die Bordstromaggregate, wie zum Beispiel die Beleuchtung, mit Energie. Hierbei sprechen die Vorteile der Brennstoffzelle, hohe Effizienz, Geräuscharmut und niedriger Schadstoffausstoß für sich. Mit der sauerstoffarmen Abluft der Brennstoffzellen kann darüber hinaus die Entflammbarkeit des Kerosin-Luftgemisches herabgesetzt werden. Brennstoffzellen leisten so einen wichtigen Beitrag zum Brandschutz und zur Flugsicherheit.

Airbus

Projektpartner:
Airbus, Parker Aerospace

Projektinhalt:
Airbus entwickelt zusammen mit der Parker Aerospace die Brennstoffzellentechnologie zur multifunktionalen Nutzung als alternative Energiequelle weiter. Innerhalb der Zusammenarbeit verantwortet Airbus die allgemeine Systemarchitektur der Flugzeuge und die Integration der Technologien an Bord, während Parker das multifunktionale Brennstoffzellensystem liefert. Ziel ist die Entwicklung eines Technologiedemonstrators mit anschließender Flugerprobung zur Betriebs- und Infrastrukturprüfung.

Fuel Cell Lab

Projektpartner:
Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung (ZAL)

Projektinhalt:

Um technische Entwicklungen im Bereich der Brennstoffzellentechnologie im Luftfahrtbereich voran zu bringen, bietet das Fuel Cell Lab (FCL) künftig umfangreiche Möglichkeiten. Gemeinsam arbeiten die Partner branchenübergreifend an der technischen Umsetzung von emissionsarmen Brennstoffzellensystemen, um den Ausstoß von klimarelevanten Abgasen (z. B. CO2 oder NOx) und von Lärm zu reduzieren. Dabei soll der Ideenaustausch zum Thema Brennstoffzellentechnik durch die Ansiedlung verschiedener Partner aus Industrie (z.B. Airbus) und Wissenschaft (z.B. DLR und Hochschulen) unter einem Dach gefördert werden. Die räumliche Nähe soll die inhaltliche Zusammenarbeit zwischen den Partnern weiter verbessern und den fachliche Austausch vereinfachen.